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Conserving

Leben und Tod sind Themen, die von jeher eine unglaubliche Faszination auf den Menschen ausüben. Die Trilogie "Conserving": "Conserving Fish" – "Conserving Animals" – "Conserving Humans" ist eine sensible Konfrontation mit einem Teil unseres Lebens, der oft verdrängt und tabuisiert wird.

Daniel und Geo Fuchs gehen mit diesem fotografischen Werk Aufsehen erregende neue Wege. Mit brillanter Lichtführung gelingt es ihnen, neues Leben in die bis zu 300 Jahre alten, in Alkohol oder Formalin konservierten Exponate einzuhauchen.

Ihre Bilder bestechen durch atemberaubende Schönheit der Farben und Strukturen oder sind von magischer Ausdruckskraft und erschließen dem Betrachter neue Welten. Sie erinnern an die Mysterien von Hieronymus Bosch und werden gleichsam zu Ikonen, zu fast ehrwürdigen Objekten.

Weltweit erstmalig sind mit dieser künstlerischen Darstellung Fotografien von Exponaten aus naturwissenschaftlichen und anatomischen Sammlungen zu sehen, die bisher der Öffentlichkeit verschlossen blieben.

Daniel und Geo Fuchs gehören zu den Neuentdeckungen der zeitgenössischen Fotografie und sind in den letzten Jahren durch ihre Projekte und Ausstellungen international bekannt geworden. „Conserving" war und ist in zahlreichen internationalen Ausstellungen zu sehen.

Der Bildband "Conserving" wurde in einzigartiger Druckqualität mit dem neuen Hexachrome-(6-Farben) Druckverfahren realisiert. Er besticht durch brillante, bisher unerreichte Farben und extreme Schärfentiefe, die den Eindruck von Dreidimensionalität vermitteln.

Die ästhetische Gestaltung und hochwertige Verarbeitung machen den großformatigen Fotokunstband zu einem visuellen Meisterwerk. Die international bekannten Fotografen Daniel und Geo Fuchs haben mit "Conserving" eine faszinierende Thematik in ein bedeutendes Dokument der zeitgenössischen Fotografie umgesetzt.

Fotografien: Daniel u. Geo Fuchs
ISBN 978-3-934020-01-6
Buchformat 24,5 x 31,5 cm
240 Seiten
180 farbige Abbildungen
6-Farben-Druck (Hexachrome)
Text in D, E, F, I
Hardcover m. Fadenheftung
farbiger Schutzumschlag
Preis: 19,90 EUR (inkl. gesetzl. Mwst.)

 

Das Ergebnis dieser phantastischen Reise in das Reich der Toten sind Bilder von altmeisterlicher und zeitloser Schönheit, die uns das Wunder des Lebens offenbaren.
MAX (Deutschland)

 

 

Die entstandenen Bilder zeigen eine solche Brillanz, Leuchtkraft und Ausdrucksstärke, das sie den bis zu 300 Jahre alten konservierten Präparaten scheinbar neues Leben einhauchen... Schon im ersten Jahr hatten Daniel & Geo Fuchs mit ihren Bildern in ganz Europa und Nordamerika große Erfolge.
COLOR FOTO (Deutschland)

 

 

Der Tod hinter Glas - er ist von faszinierender Schönheit.
STERN (Deutschland)

 

 

Seit 1750 überdauerte das Präparat unbeschadet, aber auch völlig unbeachtet von der Öffentlichkeit im Glasbehälter. Erst indem die Künstler Geo und Daniel Fuchs den kleinen Leichnam im anatomischen Institut entdeckten, fotografierten und in internationalen Kunstausstellungen zeigten, machten sie ihn für ein Millionenpublikum sichtbar.
FOCUS (Deutschland)

 

 

Das wunderschöne Leben nach dem Tod. Die Fotos sind schaurig und faszinierend zugleich.
DIE WELT (Deutschland)

 

 

Und wenn sich auch Fotografen in den achtziger Jahren schon mit dem Faszinosum Tod beschäftigt haben, von Joel-Peter Witkin über Rudolf Schäfer bis zuletzt Andres Serrano, so ist das Werk von Daniel & Geo Fuchs doch anders. Nicht nur, weil weitaus umfassender. Sie schaffen, ob bei ihren Tieren oder Menschen, eine gewisse Ästhetik, gerade weil sie an den Exponaten, auch nach der Aufnahme, nichts verändern. Der Respekt gegenüber dem Individuum und dem Tod bleibt gewahrt.
PHOTO TECHNIK INTERNATIONAL (Deutschland)

 

 

Ihre Bilder sind wie Gemälde. Durch Licht scheinen die Objekte zu leuchten und zu schweben.
BERLINER ZEITUNG (Deutschland)

 

 

Überall empfing sie der eingelegte Tod, eine chemisch fixierte Menagerie, verfüllt in gläserne Särge. Eben weil sie so gut sind, schockieren die Fotos.
SPIEGEL KULTUR (Deutschland)

 

 

Obgleich alles, was wir sehen, bereits tot ist, schaffen es die beiden Autoren dieser Tatsache zu trotzen und die konservierten Körper durch das intuitiv gesetzte Licht noch einmal scheinbar zu beleben... Und es ist auch jenes, fast schon magisch wirkende Licht, das diese Arbeit so sehenswert macht... Es macht Sinn sich nicht nur das Buch, sondern auch die Ausstellung anzuschauen. Hat man im Buch die Möglichkeit, sich immer wieder in den Bann dieser phantastischen Reise ziehen zu lassen, beeindrucken die in der Ausstellung gezeigten Originale durch ihre unübersehbare Präsenz.
PHOTONEWS (Deutschland)

 

 

Die ästhetische Gestaltung und aufwendige Verarbeitung machen den großformatigen Fotokunstband zu einem visuellen Meisterwerk.
STYLE (Deutschland)

 

 

Auf bizarre Art und Weise stellen die Bilder eine Huldigung an die Schönheit und das Wunder des lebens dar. Ein visuelles Meisterwerk.
LEICA FOTOGRAFIE (Deutschland)

 

 

Poesie des Vergänglichen im Bild fixiert. Daniel und Geo Fuchs haben sich der sensiblen Auseinandersetzung zwischen Leben und Tod gewidmet. Seit dieses Frühjahr der Conserving-Bildband in der Münchner Edition Reuss erschienen ist, jetten die beiden um die halbe Welt, um Teile ihres Conserving-Projektes in Ausstellungen zu zeigen.
BASELER ZEITUNG (Schweiz)

 

 

Etwas Friedvolles geht von diesen Fotografien aus. Manchmal sogar ein extreme Zartheit. Dann wieder eine unaussprechliche Morbidität.
LE FIGARO (Frankreich)

 

 

Faszinierende Blicke auf den Tod. Der Tod, ein Thema, das erschreckt, über das man nicht gerne spricht. Und doch: Der Schock bleibt aus. So ästhetisch sind die Fotografien, ja friedlich wirken die über hunderte von Jahren perfekt erhaltenen menschlichen Körper. Von ihrer Würde haben sie nichts verloren.
HAMBURGER MORGENPOST (Deutschland)

 

 

Totenkult in Formalin: Daniel und Geo Fuchs haben atemberaubende Fotos von Menschen und Tieren gemacht... Auffällig sind immer wieder die Farben. Solche Pastelltöne kriegt von Hagens mit seinen Plastiktoten nicht hin. Aber dieses Gelb und dieses Grün, reine Hieronymus-Bosch-Farben. Also doch Nachrichten aus dem Reich der Unerlösten.
DER TAGESSPIEGEL (Deutschland)

 

 

Einige Leichen erscheinen so friedlich, als würden sie schlafen. Ästhetische Fotos. Dennoch: lange hält man's nicht aus. Oder man fängt an nachzudenken über sich und den eigenen Tod.
BILD (Deutschland)

 

 

Auch wenn die silbrigen Augen nur gebrochen starren, die Kamera befreit die in Glas und Tod doppelt gefangenen Tiere zu plastischen Leben, indem sie Behälter und Flüssigkeit nahezu unsichtbar macht.
TATZ (Deutschland)

 

 

Das Ergebnis ist verblüffend: die fotografierten Körper schweben schwerelos, wie außerhalb von Zeit und Raum.
SCHWEIZER SONNTAGSZEITUNG (Schweiz)